Häufig Gestellte Fragen

Alles was du über Online-Audiomarketing wissen musst. Wir helfen dir gerne weiter.

Was ist der Unterschied von Online Audio Marketing und Digital Audio Marketing?

Es gibt keinen Unterschied zwischen diesen beiden Begriffen, es sind Synonyme. Im englischen Sprachraum spricht man von „Digital Audio“ während sich im deutschsprachigen Raum „Online Audio“ durchgesetzt hat. Beide beschäftigen sich mit der Planung, Kreation und Umsetzung von Mediakampagnen auf digitalen Audioplattformen, ferner ist Sonic Branding als Teil einer Markenidentität ebenfalls Teil von Audiomarketing.

Idealerweise ist die Online Audio Mediastrategie verwoben mit den digitalen Kommunikations- und Mediastrategien der Marke und bildet eine Einheit. So können inkrementelle Vorteile genutzt werden. Daraus ergeben sich auch Anhaltspunkte für eine optimale Online-Audio-Mediaplanung und dem Mediamix. Mit einem solchen strategischen Ansatz lassen sich Fehler in der Planung, Umsetzung und Analyse vermeiden, aus denen möglicherweise falsche Schlüsse gezogen werden.

Langfristig nicht ideal sind Insellösungen für Online-Audio-Maßnahmen, die meist ohne mediastrategischen Background durchgeführt werden.

Ja, Online Audio Spots wirken häufig nicht störend. Gründe liegen im kleinen AdClutter und den minimalen Werbeblöcken. Im Gegensatz zu UKW-Radio und TV sind die Werbeblöcke selten über zwei Spots lang. Speziell bei der In-Game-Platzierung sind die Anzeigen häufig mit einer Reward-Mechanik verknüpft, was die Werbeakzeptanz weiter erhöht.

Nein, der Einsatz von AdBlockern ist bei Online-Audio-Platzierungen sehr gering, während bei Display bis zu einem Drittel der User*innen in Österreich einen Ad-Blocker verwenden. Das geringe AdClutter und die relativ hohe Werbeakzeptanz sind dafür verantwortlich. Deshalb steigern Online-Audio-Platzierungen die Effektivität von Digitalkampagnen in der für die AdBlocker-Nutzung typische Zielgruppe deutlich.

Quelle: https://backlinko.com/ad-blockers-users

Eine Podcastshow bezeichnet die ganze Serie, die aus unterschiedlichen Podcastepisoden besteht. Eine einzelne Episode wird regelmäßig veröffentlicht. Der Begriff „Podcast“ wird häufig synonym für die Podcastshow verwendet. Die inhaltliche Klammer kann thematisch sein oder nur vom Podcasthost getragen werden. Häufig ist es eine Kombination aus beiden Faktoren.

Folgende Anzeigenformate gibt es bei Podcast:

  • Native Host Read: Das ist das bekannteste Podcast-Anzeigenformat. Es ist eine native Integration in den Podcastcontent, bei dem der Host in seinem Duktus eine Werbebotschaft platziert. Dieses Format wird vom User sehr geschätzt und genießt eine überdurchschnittliche Werbeakzeptanz. Allerdings ist sie in der Umsetzung mit viel Aufwand verbunden und teuer.
  • Audio-Spot: Die Audiodatei wird vom Werbetreibenden produziert und fixfertig angeliefert. Länger als 30 Sekunden darf der Spot nicht sein. Mit einer AdServer-Technologie wird in Echtzeit die Audioanzeige ausgeliefert. Die Vorteile sind neben den geringen TKP-Kosten auch die günstigen Produktionskosten und die Möglichkeiten des Targetings mittels dem AdServer.
  • Sponsorings: Das sind einfache Markennennungen am Anfang einer Podcastepisode. In der Regel spricht der Host diese Markenbotschaft. Studien belegen, dass das Sponsoring-Format gegenüber anderen Podcastwerbeformaten eine überdurschnittliche Werbeerinnerung erzeugen.

Bei allen Streamingangeboten kann eine Listen-Through-Rate (LTR) theoretisch gemessen werden. Bei downloadfähigen Podcasts ist das aus technischen Gründen nicht möglich. Der IAB-Standard für die Podcastmessung gibt hier eine Download-Completed-Rate (DCR) vor. In der Praxis werden beide Metriken gleichgesetzt, obwohl die sich deutlich unterscheiden.

In der Regel sind die Ads bei Online Audio nicht skipbar, so dass die LTR meist über 90% liegt. Liegt sie darunter, sind häufig technische Probleme verantwortlich und haben weniger mit der Qualität der Kreation zu tun.

Quelle: https://iabtechlab.com/standards/podcast-measurement-guidelines/

Die Kombination aus Online- und Offlineplatzierungen erhöht die inkrementellen Effekte einer ganzheitlichen Planung. Die individuelle Medianutzung ist häufig auf wenige Plattformen beschränkt. Beispiele dafür wären die mittlerweile geringe Nutzung von linearem TV in der jungen Altersgruppe oder die häufig überschätzte Nutzung von Desktopcomputer. So ist zwar die Nutzung von UKW-Radioprogrammen nicht in demselben Maße zurückgegangen wie die lineare TV-Nutzung, aber die Tendenz zeigt in die Richtung, dass immer mehr unterschiedliche Audioangebote genutzt werden.

Konkret erhöht die kombinierte Audio-Mediaplanung die Touchpoints, die Nettoreichweite und die Kontaktdichte. Je nach Kampagnenziel können diese Metriken einzeln beeinflusst werden.

Grundsätzlich ist eine Online Audio Kampagne nicht besonderes klickaffin. Der Grund liegt in der Nutzungssituation. Der Screen ist häufig nicht in Verwendung. Ein optionaler Companion Banner kann die Klickrate deutlich erhöhen. Zudem sind Hinweise auf die Möglichkeit und den Mehrwert eines Klicks idealerweise in der Audiokreation zu nennen.

Online-Audio-Kampagnen eignen sich für Upper- und Midfunnelziele: Das sind beispielsweise Launch-, Branding-, Awareness- und Aktivierungskampagnen. Nicht geeignet sind Audiokampagnen für dezidierte Converionziele für E-Commerce-Marken.

In der Planung eignen sie sich ideal als Ergänzung zu Hörfunkkampagnen, da sie die Reichweite vergrößern und die die Kontaktfrequenz erhöhen. Zudem ist die Nutzungssituation viel intimer. Das erhöht die Aufmerksamkeit und die Werbeerinnerung.

Das sind Audio-Ads, die während dem Casual Gaming eingespielt werden. Die Games werden auf dem Handy oder dem Tablet gespielt. Die Vorteile dieser Mediaplatzierung sind, dass sie den Spielefluss nicht stören und die Werbeakzeptanz hoch ist, da sie häufig mit einer Reward-Mechanik verknüpft sind. Die Audioimpression zählt nur, wenn die Lautstärke des Geräts mindestens auf 30% eingestellt ist. Die Casual Games werden in Genres unterteilt. Die Top-Genres im Netzwerk von Audiosation sind:

  • Knobelspiele wie Puzzles, Kreuzworträtsel und Sukokus
  • Simulationen
  • Adventure- und Actiongames

Die Nutzer spielen am Handy, um in ein erholsames, positives Mindset zu kommen. 78% geben in einer Studie an, zu spielen, um zu entspannen. In zwei Nutzungssituationen wird besonders häufig am Handy gespielt:

  • Wartesituation untertags: zB. in den öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Nutzung am Abend zuhause: 73% der Casual Gamer spielen während dem TV-Schauen oder kurz vor dem zu Bett gehen.

In beiden Alltagssituationen sind die Nutzer überdurchschnittlich bereit Werbebotschaften aufzunehmen und die Werbeerinnerung steigt, auch wenn gleichzeitig weitergespielt werden kann. Die intime Nutzung meist mit dem Kopfhörer verstärkt diese hohe Qualität der Platzierung noch.

Bereits ein Drittel der Österreicher*innen spielt mindestens einmal im Monat Casual Games. Über 40% der Nutzer*innen sind über 40 Jahre alt. Casual Gaming ist kein junges und männliches Phänomen, sondern ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

Quelle: https://blog.odeeo.io/mobile-gamers-crave-early-mornings-weekend-evenings-odeeo-reveals-peak-playtimes-for-advertisers

Ja, einige Studien belegen die hohe Qualität von Online Audio Platzierungen:

  • Die Aufmerksamkeit ist vor allem im Vergleich mit Social-Media- und Display-Ads sehr hoch. Der Grund ist die eindimensionale Nutzung von Audioinhalten. Es gibt keine Ablenkung.
  • Die Effizienz ist ebenfalls höher als bei Social-Media- und Display-Ads.
  • Sowohl Effektivität (ausgedrückt mit der Aufmerksamkeit) wie auch die Effizienz ist mit Hörfunkwerbung vergleichbar.
  • Die Audio on Search up Studie der RMS Deutschland belegt die hohe Wirksamkeit von Audiowerbung für die Suchintention von Marken.

Quelle: https://www.adelaidemetrics.com/blog/adelaide-unveils-2024-outcomes-guide-proving-the-connection-between-attention-metrics-and-brand-outcomes-in-over-40-case-studies

https://rms.de/audio-und-radiowerbung/studien/wirkungsstudie_audio_on_search_up

Für uns ist Online Audio ein Mediakanal. Die Mediagattung ist Audio, in diesem Begriff sind alle Arten von Audiowerbung (also auch Hörfunk) vertreten.

Musikstreaming, Webradio, Podcasts, In-Game Audio usw. sind in dieser Logik Online-Audio-Platzierungen. Werbeformate sind beispielsweise die unterschiedlichen Podcast-Anzeigenformate.

Bei einem Erstgespräch helfen wir gerne weiter und besprechen die sinnvollen Möglichkeiten für eine Umsetzung. Falls es bereits ein konkretes Kampagnenbriefing gibt, erstellen wir gerne ein Angebot mit der passenden Online-Audio-Umsetzung. Wir organisieren auch Workshops bei Kunden und Agenturen und gehen in diesen auf die konkreten Fragen und Bedürfnisse ein.

Laut der RTR-Studie Online Audio Monitor Austria hören 80% der Österreicher*innen zumindest einmal monatlich Online-Audio-Inhalte. 46% nutzen diese Inhalte sogar täglich. Die Nutzung zwischen den Geschlechtern ist ausgewogen. Auf diesem Niveau ist die Nutzung schon seit einigen Jahren. Es ist deshalb zu vermuten, dass die Online-Audio-Reichweiten nicht mehr stark steigen werden.

Quelle: https://www.rtr.at/medien/aktuelles/publikationen/Publikationen/nin/Not_NewsCenter_Publikationen_2025/Online-Audio-Monitor_Austria_2025.de.html

Gemäß einer Studie von A1 in Kooperation mit Samsung nutzen 39% der Österreicher*innen mehrmals im Monat Casual Games. Die ÖVA 2025 erfasst, dass mehr als 40% der Nutzer*innen über 40 Jahre alt sind.

Quelle: https://futurezone.at/games/mobile-gaming-studie-oesterreich-a1-samsung-untersuchung/402551810#:~:text=Gaming%2DVerhalten%20der%20%C3%96sterreicher*innen%20auf%20die%20Spur.%20Dieser,schon%20angesichts%20der%20tausenden%20Spiele%20in%20den

Nein, 91% aller Österreicher*innen nutzen zumindest gelegentlich Online-Audio-Angebote, 46% sogar täglich. Unter den 15–29-Jährigen sind es nahezu 100%-Nutzung. Aber selbst in der Atersgruppe 50+ nutzen 85% Online-Audio-Dienste. Online Audio ist kein Nischenmedium sondern erreicht fast jeden Online-Österreicher*in. Dieses Reichweitenpotenzial macht den Mediakanal sehr interessant für den Ansatz einer 360°C-Audiokampagne.

Quelle: https://www.rtr.at/medien/aktuelles/publikationen/Publikationen/nin/Not_NewsCenter_Publikationen_2025/Online-Audio-Monitor_Austria_2025.de.html

Auf jeden Fall. Es kommt auf die Ziele der Media- und Kampagnenstrategie an. Eine Ergänzung der Hörfunkkampagne mit Online Audio macht in erster Linie bei folgenden Zielen Sinn:

  • Optimale Aussteuerung einer bestimmten Zielgruppe: Da beispielsweise die junge Zielgruppe der 18-29-Jährigen fast zu 100% Online Audio nutzt, kann mit einer fokussierten Online-Audio-Kampagne diese Zielgruppe besser erreicht werden. Das erhöht die Effektivität der Audiokampagne.
  • Erhöhung der Kontaktfrequenz: Insbesondere bei Aktivierungskampagnen ist eine hohe Frequenzdichte notwendig. Eine 360°C-Audiokamapgne erhöht die Anzahl der Werbekontakte bei gleichzeitiger Optimierung der Nettoreichweite.
  • Optimierung der Nettoreichweite: Der Radiokonsum ist anders als bei TV eher sendertreu. Gemäß dem Radiotest 2025_2 hören die Österreicher*innen im Schnitt 2,2 unterschiedliche Sender. Insbesondere User*innen, die keine lokalen Radiosender hören, können mit einem gezielten Umfeldtargeting auf nicht-österreichische Radiosender erreicht werden. Das erhöht signifikant die Nettoreichweite und damit die Effektivität der Audiokampagne.

Quelle: https://www.radioszene.de/204774/radiotest-2025_2.html

Das ist leider nur sehr eingeschränkt möglich. Wir erreichen mit unserem Podcastnetzwerk allerdings auch die Spotify Premiumuser, weil wir mit unserer AdServer-Technologie die Ads direkt an das Audiofile des Podcastcontents anfügen.

YouTube Music hat eine sehr hohe Nutzung in Österreich, allerdings sind die Einstellungen für das Umfeldtargeting nur unbefriedigend möglich. Spotify und Apple Podcast sind ebenfalls sehr häufig genutzte Player. Da es für Android keine System-App für Podcasts gibt so wie für iOS, ist die Playernutzung in der Androidwelt sehr ausfragmentiert. Podcast Addict ist dabei ein häufiger genutzter Nischenplayer.

Eine Studie von ARD Media hat ergeben, dass unterschiedliche Ad-Formate in unterschiedliche Kampagnenziele einzahlen. Untersucht wurde die Werbewirkung von vier Ad-Formaten. Die Ergebnisse sind für die Planung von Podcastkampagnen aufschlussreich:

  • Sponsoring eignet sich sehr fürs Image und ist Top in der Markenerinnerung.
  • Das Podcast Audio Ad vermittelt klare Botschaften und Infos. Ist für Awareness-Maßnahmen geeignet.
  • Die beiden nativen Formate Presenter Read und Host Read spielen ihre Vorteile in der Consideration-Phase wirkungsvoll aus.

https://www.ard-media.de/akademie/studien/podcast?tab=0

Die Webradiolandschaft ist sehr ausfragmentiert. Es gibt unzählige unterschiedliche Arten von Online Radios. Die wichtigsten sind:

  • Digitale Livestreams von UWK-Sender
  • Web-only Radiosender mit häufig einem Special Interest Musikprogramm
  • Radio-Aggregatoren wie radio.at oder TuneIn
  • User-generated Radiosender, die mit Social-Media-Funktionen zur Interaktion auffordern.

Das kommt auf die Mediaplanung und das Kampagnenziel an. Einige Faktoren für die Beurteilung des idealen Online-Audio-Shares sind:

  • Welche Zielgruppe möchte ich ansprechen. Je jünger die Zielgruppe der Kampagne ist, desto eher hören sie Online-Audio-Angebote.
  • Je kleiner das Kampagnenbudget ist, desto höher kann der Online-Audio-Anteil sein, weil das Mindestbuchungsvolumen bei einer Hörfunkkampagne größer ist.
  • Bei einer Planung entlang des Marketingfunnels kann Online-Audio sehr gut den Midfunnel abbilden.

Programmatic UKW Radio ist der automatisierte Einkauf von Werbeplätze auf terrestrischen Radiosendern. Mittels einer technologischen Schnittstelle wird in Echtzeit der Werbeplatz verkauft beziehungsweise eingekauft. Die Vorteile sind:

  • Der gesamte Prozess geht viel schneller als beim konventionellen Einkauf. Das macht diese Einkaufsmethode sehr effizient.
  • Die Optimierung findet ebenfalls in Echtzeit statt. Das macht den programmatischen Einkauf sehr effektiv.
  • Programmatic UKW ist sehr flexibel. Beinahe in Echtzeit kann die Kampagne verändert werden.

Im Gegenteil, viele User empfinden diese Audioplatzierung als nicht störend. Gründe sind:

  • Es gibt keine Spieleunterbrechung. Der User kann weiterspielen, auch wenn der Audiospot läuft.
  • Häufig gibt es eine Reward-Mechanik, die die Werbung incentiviert.
  • Wenn ohne Lautstärke gespielt wird, wird die Audioimpression auch nicht ausgespielt.

Falls die Lautstärke des mobilen Devices auf unter 30% eingestellt ist, wird die Audio-Impression nicht ausgespielt und auch nicht verrechnet. Das garantiert die hohe Qualität der In-Game-Audioplatzierung.

Kostenlose Erstberatung

Gerne helfen wir dir bei der Umsetzung deiner Online-Audiokampagne.

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